06.07.2010
Der Wirtschaftsminister hatte dem Detroiter Unternehmen die erwünschten Gelder unter anderem aus dem Grund verweigert, weil GM deutsches Geld in den Mutterkonzern nach Amerika holen wollte. "Diese Entscheidung war vollkommen richtig, das hat sich trotz aller Proteste von Gewerkschaftern am vergangenen Mittwoch gezeigt, als der US-Autobauer erklärte, er könne seine deutschen Werke aus eigener Kraft sanieren.", streicht Bögel heraus.
General Motors plane trotz des europaweiten Rückzugs seiner Bürgschaftsanträge keine weiteren Werksschließungen und, was Claudia Bögel sehr freut, auch keinen Personalabbau. "Wir gehen nach wie vor davon aus, dass wir den Sanierungsplan so umsetzen, wie er bekannt ist", habe ein Opel-Sprecher am Mittwoch in Rüsselsheim erklärt. Den Finanzbedarf in Deutschland hatte der US-Konzern zuletzt auf 800 Millionen Euro von 1,1 Milliarden verringert. Die Hälfte davon sollten die Länder in Form von Bürgschaften aufbringen.
GM hatte nach einer Rosskur mit Fabrikschließungen und Stellenkürzungen im ersten Quartal die Rückkehr in die Gewinne geschafft. Daraufhin waren in der Politik in Berlin die Stimmen lauter geworden, die sich wie Wirtschaftsminister Rainer Brüderle dafür einsetzten, dass GM seine Tochter aus eigener Kraft sanieren sollte. "Opel hat nun alle Chancen, auch unter Einhaltung marktwirtschaftlicher Spielregeln wieder zu einem erfolgreichen Spieler inder automobilen Weltmeisterschaft zu werden", erklärt Claudia Bögel abschließend und hofft darauf, dass Opel seine Chancen nutzt.
Opel kann seine deutschen Werke aus eigener Kraft sanieren.
Berlin - "Yes, they can", erklärt die FDP-Bundestagsabgeordnete Claudia Bögel in Abwandlung des Wahlslogans von US-Präsident Obama. "Der US-Autobauer General Motors kann es aus eigenen Stücken, braucht unsere Millionen Euro schwere Finanzspritze nicht, um seine deutsche Tochter wieder in die Erfolgsspur zu setzen", freut sich das Mitglied des Wirtschaftsausschusses des Bundestages und verweist auf ihren Fraktionskollegen Rainer Brüderle.Der Wirtschaftsminister hatte dem Detroiter Unternehmen die erwünschten Gelder unter anderem aus dem Grund verweigert, weil GM deutsches Geld in den Mutterkonzern nach Amerika holen wollte. "Diese Entscheidung war vollkommen richtig, das hat sich trotz aller Proteste von Gewerkschaftern am vergangenen Mittwoch gezeigt, als der US-Autobauer erklärte, er könne seine deutschen Werke aus eigener Kraft sanieren.", streicht Bögel heraus.
General Motors plane trotz des europaweiten Rückzugs seiner Bürgschaftsanträge keine weiteren Werksschließungen und, was Claudia Bögel sehr freut, auch keinen Personalabbau. "Wir gehen nach wie vor davon aus, dass wir den Sanierungsplan so umsetzen, wie er bekannt ist", habe ein Opel-Sprecher am Mittwoch in Rüsselsheim erklärt. Den Finanzbedarf in Deutschland hatte der US-Konzern zuletzt auf 800 Millionen Euro von 1,1 Milliarden verringert. Die Hälfte davon sollten die Länder in Form von Bürgschaften aufbringen.
GM hatte nach einer Rosskur mit Fabrikschließungen und Stellenkürzungen im ersten Quartal die Rückkehr in die Gewinne geschafft. Daraufhin waren in der Politik in Berlin die Stimmen lauter geworden, die sich wie Wirtschaftsminister Rainer Brüderle dafür einsetzten, dass GM seine Tochter aus eigener Kraft sanieren sollte. "Opel hat nun alle Chancen, auch unter Einhaltung marktwirtschaftlicher Spielregeln wieder zu einem erfolgreichen Spieler inder automobilen Weltmeisterschaft zu werden", erklärt Claudia Bögel abschließend und hofft darauf, dass Opel seine Chancen nutzt.
